Wissenswertes zu Ostern

Lt. Erzählungen wurde Ostern ursprünglich von den Germanen als 

      Fest der Frühlingsgöttin Ostara gefeiert, von jüdischen 

Glaubensanhängern auch als Pessach-Fest (der ungesäuerten Brote), 

beginnend am 14. Nissan. Später wurde es dann 

von den Christen als das Fest der Auferstehung Christi übernommen.

 Ostern leitet sich entweder von dem Begriff "Ostara" (Osten), 

oder "Eoastrae" (Name der teutonischen Göttin der Morgenröte) ab.

Es gibt darüber unterschiedliche Meinungen.
            
             Nach dem christlichen Festkalender, lässt sich die Zeitspanne von Ostern 

vom 22. März bis zum 25. April eines Jahres eingrenzen.

Die westliche Kirche einigte sich nach der Einführung des 

gregorianischen Kalenders auf den ersten Sonntag, 

 der dem ersten Vollmond folgt, nach
 
dem Frühlingsbeginn zwischen dem 20. und 23.März .

Nachfolgend die Ostertermine für die Jahre 2001 - 2009.

Jahr Ascher- 
mittwoch
Kar- 
freitag
Ostern Himmel- 
fahrt
Pfing- 
sten
Fron- 
leichnam
2003 05.03 18.04 20.04 29.05 08.06 19.06
2004 25.02 09.04 11.04 20.05 30.05 10.06
2005 09.02 25.03 27.03 05.05 15.05 26.05
2006 01.03 14.04 16.04 25.05 04.06 15.06
2007 21.02 06.04 08.04 17.05 27.05 07.06
2008 06.02 21.03 23.03 01.05 11.05 22.05
2009 25.02 10.04 12.04 21.05 31.05 11.06

       Der Osterhase


Der Osterhase ist heute als österlicher Eierbringer bekannt.

Erstmals Belegt wurde der Osterhase im Jahre 1678 

  von Georg Franck von Franckenau, aus Heidelberg .

Nach einer Überlieferung soll der Hase die Begleitung der

 germanischen Göttin Ostara gewesen sein.

Andere beschreiben den Osterhasen als Frühlings- und

                    Fruchtbarkeitssymbol. Noch im vorigen Jahrhundert war der 

Osterhase in einigen Teilen Deutschlands, zum Bsp. im Harz, unbekannt.

Damals war der Osterhase nicht alleine zuständig! 

Auch der Hahn brachte die Eier, in der Schweiz der Kuckuck und  

in Thüringen der Storch. Erst im 19. Jhdt. konnte sich der Osterhase

  durchsetzen, seitdem versieht nur er seinen Job als  

Osterhase und bringt bunte Eier und heute auch noch mehr.


Das Osterei

Das älteste Zeugnis eines geschmückten Eies fand sich in einem 

Steinsarg eines römisch-germanischen Grabes bei Worms.

Bereits im 4. Jhdt wurde das Ei als Grabbeigabe in 

römisch-germanischen Gräbern gefunden.  

Auch gefärbte Eier waren bei Ägyptern und Persern bekannt.

Sie feierten das Neujahrsfest im Frühling, das "Fest des roten Eies".

Rot war zum damaligen Zeitpunkt die einzige Farbe.

       Noch heute ist in vielen Ländern  Rot die ursprüngliche Farbe des Osterei.

In Griechenland z. Bsp. heißt der Gründonnerstag "roter Donnerstag",   

da an diesem Tag die Eier für Ostern gefärbt werden.

Im 13. Jhdt. werden von Freidank erstmals bemalte Ostereier erwähnt .

Das Ei als Lebenssymbol ist eines der ältesten Symbole überhaupt, 

und ist ins Christentum übernommen worden. In einigen

Gebieten gilt es auch als Fruchtbarkeitssymbol !

Eier waren schon als Zahlungsmittel (Zinsgabe) im Mittelalter

        bedeutend. Als feststehenden Zahlungstermin wurden an Ostern im Mittelalter

          Eier den Grundherren als Sachleistung für das  gepachtete Land überreich

            Das Ei galt auch teilweise als Berechnungseinheit für Zinsen und Pacht.

 

Osterbräuche  

Der sicherlich bei uns weit verbreiteste, bekannteste Osterbrauch 

ist das Verschenken und Suchen der Ostereier, welche  als Lebenssinnbild zu 

deuten sind und nach Kinderglauben vom Osterhasen gelegt und 

gebracht werden. Ein weiterer Brauch ist das Anzünden von  

Osterfeuern als Schutz der Felder vor Hagel und Verhexung.

Auch Ostermärsche haben in bestimmten Gebieten Tradition.

Das Schöpfen von Osterwasser am Ostermorgen aus einem Fluss.

  soll Gesundheit bringen und schön machen. 

Zu einem Ostertisch gehört heute auch das Osterlamm. Es wird

aus Kuchenteig, ursprünglich in Lamm-Formen gebacken.

Auch hier haben wir in zwischen schon die Auswahl an div.

Tierarten-Formen ( Hase, Huhn u.s.w.).

 

Rezept

Osterlamm-Zutaten :

3 Eier,1 Eigelb,125 g Zucker

125 g Mehl,1 Pck. Vanillezucker,

75 g Butter,25 g Speisestärke

Kuvertüre oder Puderzucker

Eier, Eigelb, Vanillezucker und Zucker schaumig schlagen.

 Das Mehl mit Speisestärke vermengen, sieben und 

vorsichtig unterheben. Butter erwärmen, wieder abkühlen lassen 

und tropfenweise unter den Teig ziehen. 

     Die Osterlammform mit Butter oder Margarine ausfetten, mit Mehl 

und Semmelbröseln bestäuben. Bei 180 °C ca. 35-40 Min. 

auf unterster Schiene backen. Zum Verzieren  Puderzucker

 für weiße, oder Schokoladenkuvertüre für schwarze

 Lämmchen verwenden.