Wissenswertes zu Ostern
Lt. Erzählungen wurde Ostern ursprünglich von den Germanen als
Fest der Frühlingsgöttin Ostara gefeiert, von jüdischen
Glaubensanhängern auch als Pessach-Fest (der ungesäuerten Brote),
beginnend am 14. Nissan. Später wurde es dann
von den Christen als das Fest der Auferstehung Christi übernommen.
Ostern leitet sich entweder von dem Begriff "Ostara" (Osten),
oder "Eoastrae" (Name der teutonischen Göttin der Morgenröte) ab.
Es gibt darüber unterschiedliche Meinungen.
Nach dem christlichen Festkalender,
lässt sich die Zeitspanne von Ostern
vom 22. März bis zum 25. April eines Jahres eingrenzen.
Die westliche Kirche einigte sich nach der Einführung des
gregorianischen Kalenders auf den ersten Sonntag,
der dem ersten Vollmond folgt, nach
dem Frühlingsbeginn zwischen dem 20. und 23.März .
Nachfolgend die Ostertermine für die Jahre 2001 - 2009.
Der Osterhase
Der Osterhase ist heute als österlicher
Eierbringer bekannt.
Erstmals Belegt wurde der Osterhase im Jahre 1678
von Georg Franck von Franckenau, aus Heidelberg .
Nach einer Überlieferung soll der Hase die Begleitung der
germanischen Göttin Ostara gewesen sein.
Andere beschreiben den Osterhasen als Frühlings- und
Fruchtbarkeitssymbol. Noch im vorigen Jahrhundert war der
Osterhase in einigen Teilen Deutschlands, zum Bsp. im Harz, unbekannt.
Damals war der Osterhase nicht alleine zuständig!
Auch der Hahn brachte die Eier, in der Schweiz der Kuckuck und
in Thüringen der Storch. Erst im 19. Jhdt. konnte sich der Osterhase
durchsetzen, seitdem versieht nur er seinen Job als
Osterhase und bringt bunte Eier und heute auch noch mehr.
Das Osterei
Das älteste Zeugnis eines geschmückten Eies fand sich in einem
Steinsarg eines römisch-germanischen Grabes bei Worms.
Bereits im 4. Jhdt wurde das Ei als Grabbeigabe in
römisch-germanischen Gräbern gefunden.
Auch gefärbte Eier waren bei Ägyptern und Persern bekannt.
Sie feierten das Neujahrsfest im Frühling, das "Fest des roten Eies".
Rot war zum damaligen Zeitpunkt die einzige Farbe.
Noch heute ist in vielen Ländern Rot die ursprüngliche Farbe des Osterei.
In Griechenland z. Bsp. heißt der Gründonnerstag "roter Donnerstag",
da an diesem Tag die Eier für Ostern gefärbt werden.
Im 13. Jhdt. werden von Freidank erstmals bemalte Ostereier erwähnt .
Das Ei als Lebenssymbol ist eines der ältesten Symbole überhaupt,
und ist ins Christentum übernommen worden. In einigen
Gebieten gilt es auch als Fruchtbarkeitssymbol !
Eier waren schon als Zahlungsmittel (Zinsgabe) im Mittelalter
bedeutend. Als feststehenden Zahlungstermin wurden an Ostern im Mittelalter
Eier den Grundherren als Sachleistung für das gepachtete Land überreich
Das Ei galt auch teilweise als Berechnungseinheit für Zinsen und Pacht.
Osterbräuche
Der sicherlich bei uns weit verbreiteste, bekannteste Osterbrauch
ist das Verschenken und Suchen der Ostereier, welche als Lebenssinnbild zu
deuten sind und nach Kinderglauben vom Osterhasen gelegt und
gebracht werden. Ein weiterer Brauch ist das Anzünden von
Osterfeuern als Schutz der Felder vor Hagel und Verhexung.
Auch Ostermärsche haben in bestimmten Gebieten Tradition.
Das Schöpfen von Osterwasser am Ostermorgen aus einem Fluss.
soll Gesundheit bringen und schön machen.
Zu einem Ostertisch gehört heute auch das Osterlamm. Es wird
aus Kuchenteig, ursprünglich in Lamm-Formen gebacken.
Auch hier haben wir in zwischen schon die Auswahl an div.
Tierarten-Formen ( Hase, Huhn u.s.w.).
Rezept
3 Eier,1 Eigelb,125 g Zucker
125 g Mehl,1 Pck. Vanillezucker,
75 g Butter,25 g Speisestärke
Kuvertüre oder Puderzucker
Eier, Eigelb, Vanillezucker und Zucker schaumig schlagen.
Das Mehl mit Speisestärke vermengen, sieben und
vorsichtig unterheben. Butter erwärmen, wieder abkühlen lassen
und tropfenweise unter den Teig ziehen.
Die Osterlammform mit Butter oder Margarine ausfetten, mit Mehl
und Semmelbröseln bestäuben. Bei 180 °C ca. 35-40 Min.
auf unterster Schiene backen. Zum Verzieren Puderzucker
für weiße, oder Schokoladenkuvertüre für schwarze
Lämmchen verwenden.